Anforderungen an Holzfenster im Baudenkmal und Altbau

Oftmals sind historische Fenster zwar unansehnlich und scheinbar verrottet, im Kern jedoch gesund und nach Reparatur wieder lange haltbar. So ist zu prüfen, ob alte, eventuell sogar bauzeitliche Fenster, zu restaurieren sind und durch entsprechende, ergänzende Maßnahmen wieder modernen Anforderungen gerecht werden können. 

Falls neue Fenster erforderlich werden, berücksichtigen Sie bitte folgende Punkte:

  • Die Fenster müssen aus Holz sein und echte Wetterschenkel haben.
  • Regenschutzschienen, auch verdeckte, sind nicht zulassungsfähig.
  • Ausnahme: Die Fenster hatten diese Entwässerung zur Erbauungszeit (ab ca. 1950)
  • Um eine Genehmigung für den Austausch zu erhalten, müssen Teilung, Profilquerschnitt, Art und Anzahl der Sprossen sowie Zierprofile, Holzart und Farbgebung mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden.
  • Zu Ihrem Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis ist ein exaktes Aufmaß und eine maßstabgerechte Schnittzeichnung der neuen Fenster erforderlich.
  • Gerade bei Fachwerkhäusern können durch nicht sachgemäße Montage erhebliche Folgeschäden und Zerstörungen auftreten.
  • Daher ist eine Skizze der Einbausituation und geplanten Abdichtungen dem Antrag auf Fenstererneuerung beizufügen.

Um eine optisch ansprechende, technisch ausgereifte sowie denkmalverträgiche Lösung zu finden, ist Ihnen das Denkmalamt bei der Auswahl der geeigneten Fenster gerne behilflich.